Schatzkarte
Bebilderte Zitate aus Wie das Mädchen zum Schatz kam
Eines Tages, kurz nach der Wintersonnenwende, fand das Mädchen eine Schatzkarte in ihrer Teekanne und staunte. Die Karte erzählte von einem Silbersee in den Bergen, wo sich Fuchs und Amsel Gute Nacht sagten und kündigte einen vergrabenen Schatz an. […]

Still lag der See am Fuße der Felsen und war menschenleer. Das Mädchen war bereit, auch diese Prüfung zu bestehen und las die Schatzkarte noch einmal aufmerksam durch.
Sie umrundete den See und genoss den Spaziergang in der frischen Abendluft, als sie schließlich zur Stelle kam, an der der See einen Bogen machte.


Sie erkannte die beschriebene Holzbank sofort und dort … ein weißes Band leuchtete so hell wie ihre überraschten Augen. Tatsächlich trug die Bank einen Verband. […] Sie hielt Ausschau nach dem beschriebenen Baum und fand ihn am Hang. […] Sie mühte sich redlich am steilen Hang und fand zwei Bäume, die nah beieinander standen, zwischen ihnen ein kleiner Haufen aus Laub und Erde und darauf ein Stock. […]
Sie traute ihren Augen kaum, als sie etwas grell Leuchtendes in dem Häufchen fand.

Schnell grub und stocherte sie weiter, bis sie wenig später ein großes, schweres Paket aus dem Erdloch wuchtete. Das war Zauberei, daran erkannte sie ihn. […] Sie betrachtete froh und ein wenig stolz den großen Schatz und wischte die erdigen Hände am Mantel ab.
Dann machte sie sich mit dem Päckchen auf den Weg ans andere Flussufer und trug es stolz in ihr kleines Haus am Wald.


Sie stellte die schwere Kiste auf den Boden und setzte sich. In der Stille des Zimmers hörte sie plötzlich ein Geräusch; was war das? Da … ein Ticken … die Kiste … aus der noch verpackten Kiste kam ein leises, gleichmäßiges TickTack und ihr Herz klopfte dazu […]

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der erneute beweis für zauberei… wie passend, dies der kategorie glück zuzuordnen….

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