Staub, Schweiß, Spaß …
ein Video:
viele Bilder:
und die typische Post-Festival Depression
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Staub, Schweiß, Spaß …
ein Video:
viele Bilder:
und die typische Post-Festival Depression
Ich lese es mal wieder. Diesmal deutsch, der Einfachheit halber.
Nachlese zum Wochenwechsel:
[...] und ich stolperte hinterher, wie ich mein Leben lang hinter Leuten hergestolpert bin, die mich interessierten, denn die einzigen Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt sind aufs Leben, verrückt aufs Reden, verrückt auf Erlösung, voll Gier auf alles zugleich, die Leute, die niemals gähnen oder alltägliche Dinge sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastische gelbe Wunderkerzen und wie Feuerräder unter den Sternen explodieren, und in der Mitte sieht man den blauen Lichtkern knallen und alle rufen “Aaah!”
Es war traurig, sie zu verabschieden, und mir war klar, dass ich keinen von ihnen je wiedersehen würde, aber so war’s nun mal.
Ihr wisst wie ich zu erreichen bin ;)
Es ist beschlossen. Ich nehme teil, werde das Wetter wie es wolle.
Unter race.abgefahren-ev.de/?id=live bzw. hier auf der Seite unter dem Suchfeld links* wird man ab Freitag aktuelle Statusberichte lesen können. Oder man meldet sich noch flugs an.
* Bei dieser Gelegenheit werde ich mal das Zwitschern ausprobieren. Halte das prinzipiell für eine gute Sache, weil es sehr einfach ist von unterwegs kurze Meldungen zu veröffentlichen (sofern man auf einen öffentliches GSM- oder Internetzugang zurückgreifen kann).
Wenn ich Sonntag wieder zu Hause bin wird es dann zur besseren Lesbarkeit auch eine zusammengefasste Liste geben.
Weiß jemand, wer mir diese Karte in die Jackentasche gesteckt hat und wann? In welchem Zusammenhang? War ich hilfebedürftig? Hat das Aufpassen geholfen?
Hab die Jacke heute seit Ewigkeiten mal wieder angehabt und bin ratlos.
Der Deutschen Problem von Ost und West ist mir ziemlich fern. Vielleicht bin ich zu jung um der ehemaligen DDR noch richtig verbunden zu sein, vielleicht kann ich auch nicht genug Neid empfinden.
Ehrlich gesagt geht mir das ständige Vergleichen von Ossis und Wessis ziemlich auf den Sack. Je öfter von beiden Seiten auf Unterschiede hingewiesen wird, desto ferner rückt das Zusammenwachsen zu einer Nation.
Kürzlich wurde mir jedoch ein krasser Gegensatz klar: im Osten ist man wesentlich offener, wird schneller mit Fremden warm und sieht unkomplizierte gegenseitige Hilfe als ganz selbstverständliche Pflicht an.
Ich besuchte meine Großmutter in der Oberlausitz und wollte am Nachmittag wieder zurück nach Schwaben fahren. Daraus wurde erstmal nichts, weil ein in den Autoreifen gebohrter Nagel den Reifen gekillt hatte. Kein Ersatzreifen dabei, aber die Mitgliedskarte eines Automobilclubs und so wurde der MINI in eine Werkstatt geschleppt. Der Fahrer des Abschleppwagens war mehr als freundlich, erklärte mir gleich, dass ein Leihwagen kein Problem sei, er sich schon darum kümmern würde, dass man die Leihwagenleihdauer auf verschiedene Tage aufteilen könne. Ich fuhr also mit dem ersten Leihwagen, ein Familienkutschenkokolores erster Klasse, an einem Tag zurück nach Augsburg und mit dem zweiten, wieder so ein Wackelwagen (man sitzt zwar hoch über der Straße und hat einen guten Blick an jeder Kreuzung, dafür wird einem bei dem Geschaukel ganz übel) an einem anderen zurück zu der Werkstatt, wo man inzwischen neue Reifen (die hätte ich im Herbst sowieso anschaffen müssen) an den MINI gebaut hatte. Auch die Leihwagenrückgabe in der Werkstatt war unkompliziert, dazu ein fairer Preis, ein blitzblanker MINI und sogar um die Begleichung der Abschleppkosten bei meiner Versicherung hatte man sich schon gekümmert. Das alles für einen Fremden, der voraussichtlich ein einziges Mal in einer Kundenbeziehung zu der Werkstatt stehen würde.
Nicht so in Augsburg, wo ich den ersten Leihwagen eigentlich nur abgeben (nach 20 Minuten peinlichster Begutachtung Rücknahme unter Vorbehalt weil nicht extra gewaschen) und den zweiten abholen (ein Reisepass ist kein amtlicher Adressnachweis und ohne den gibt es kein Auto) wollte. Da war sehr deutlich zu spüren, dass der Kunde auch nur eine der störrischen Lasten im Alltag eines Dienstleisters ist.
Dear Skype team,
Today I found a note on the floor at Munich airport containing the word “skype” and a username and password (indicated by nom/pass). Could you please inform the account owner that he/she changes his/her password? The username reads “santan95453″ or “santana5453″ or “santanq5453″ (letter “S” could also be uppercase).
Trust to have been of service to you with this information, don raspunicum
Der wird sich ärgern. Hat sich den Zugang bestimmt nicht ohne Grund aufgeschrieben.
Jeden Tag eine gute Tat. Und trotzdem kein Pfadfinder.
Nun, letztlich kommt doch immer alles anders als geplant. Doch die Zivilgesellschaft hat scheinbar auch ohne mich den Naziaufmarsch verhindert. Das war nach den unkoordinierten Versuchen der letzten Jahre (besonders 2009) aber auch dringend notwendig.
Auch wenn ich nicht dabei sein konnte habe ich das Geschehen mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln aufmerksam verfolgt, hier eine Zusammenstellung.
Fotos und Videos
Fotos Polizei, Nazis, Aufmarschverhinderer: hier, da und dort
Fotos von Nazis am Bhf. Neustadt
Video Hansastraße:
www.youtube.com/watch?v=LSDlUwncAbg&feature=youtube_gdata
Video Blockaden und Polizei:
weitere Fotos/Videos/Presseberichte
Berichte
Individuelle
Echtzeitbericht mit Fotos auf mortek.de:
persönlicher Bericht mit Fotos
Medien
Deutschlandfunk, 18:00 “Informationen am Abend”: Hauptthema im Beitrag zu Dresden war die Verhinderung des Aufmarsches der Nazis durch die Blockaden, die Menschenkette in der Altstadt wurde erst am Ende erwähnt.
Spiegel Tagesbericht: dort und (mit Verweis auf Pirna) da
BBC:
Vorberichterstattung
BILD zu Pfefferkugel-Pistolen in Sachsen (netter BILD-untypischer Nachsatz)
Spiegel Online, Rückblick auf das Fiasko von 2009
Pirna
“Soeben [ca. 20:40] haben 200 – 300 Nazis die Pirnaer Innenstadt gerockt (30 km Entfernung nach Dresden). Hier wurde unter anderem das SPD Büro verwüstet. Im Büro war ein Mitarbeiter anwesend, konnte sich aber verstecken. Die Nazis sind danach wieder nach Dresden zurückgefahren, wurden aber auf der Autobahn von den Bullen festgesetzt. Der Abend ist noch nicht zuende … PASST AUF”
(de.indymedia.org/2010/02/273168.shtml – Kommentare)
Bericht Akubiz
Bericht SPD Pirna
Bericht Aktion Zivilcourage
Sonstiges
Do/Fr wurde eine Musiktauschbörse der Nazis geknackt mit Mobi-Hinweis auf den 13.2.
„Hier spricht die Polizei. Wir fordern sie auf, nicht mit Schneebällen auf die Polizei zu werfen.“ soll es einmal geheißen haben.
“Nazis stehen im Freiluftgehege am Neustädter hinter Gittern/Bullenkette und dürfen nicht weg, Blockaden wirken!” kam gegen 15:00 per SMS.
Gerüchte gabs wohl auch diesmal wieder trotz bester Informationsmöglichkeiten (Wapticker, Coloradio). Fakt: Nazis sind am AZ Conni vorbeimarschiert. Unwahr: kein Angriff aufs AZ Conni, keine Verletzten, kein Totgeprügelter.
Das Auto eines Naizis wurde identifiziert und umgekippt (siehe Bilder). Wie dumm muss man sein, die Karre in der Neutstadt abzustellen?
Wasserwerfer kamen an der Schauburg zur Aktion. Ich glaube mich erinnern zu können, dass der Einsatz von Wasserwerfern gegen Personen bei Außentemperaturen von < = +5 °C verboten ist. Es war wahrscheinlich wesentlcih kälter.
Was ist das für eine krasse Polizeieinheit mit den Bambusschlagstöcken?
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Inhalt der alten Seite “13. Februar – Dresden nazifrei” (gedankenschubla.de/13-februar-dresden-nazifrei/)

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