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News for the ‘Auspiciousness’ Category

Glück und dann doch wieder nicht

Heute morgen habe ich meinen USB-Stick wiedergefunden. Das war eine große Überraschung, war das Ding doch seit vorletztem Sonntag spurlos verschwunden. Ich hab ihn wohl beim Aussteigen aus dem Auto aus der Hosentasche verloren. Dann hatte sich das gute Stück in einem Schneehaufen am Straßenrand versteckt. Davon wusste ich aber nichts.
Ärgerlich auch, dass alle meine E-Mails darauf gespeichert waren, weil ich den Stick mit der U3-Software als mobilen (und einzigen) Mailclient nutze. Natürlich gibt es ein Backup, aber das ist (wie immer) viel zu lange her.
Heute morgen war der ganze Schnee weggetaut und der Stick lag ganz brav neben der Fahrertür. Ein großes Glück war das schon. Nicht nur das Finden an sich, auch dass ich zufällig an genau der selben Stelle parkte, an der ich ihn verloren hatte.
War vollkommen nass, nochmal ordentlich gespült und ausgiebig gefönt. Alle Anschlüsse wieder hingebogen … Aber nix geht. Hat jemand Lust den Speicherchip auf eine baugleiche Platine zu löten? Oder sonst irgendwelche Ideen?

Posted: March 16th, 2010
Categories: Auspiciousness, Computers
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Eigentumssicherungsmaßnahme

Physisch war ich noch nicht ganz wieder auf der Höhe am vergangenen Sonnabend; Freitag nach der Arbeit durch Schnee und Dunkelheit gebraust und eine exzellente Nacht in Dresden erlebt, nachdem ich mich selbst überzeugt hatte, dass die Stimmung in Pirna nichts für diesen Abend war.

Also irgendwann am Nachmittag, es war einer dieser fiesen, kalten Tage mit zwanzig Grad unter Null, machte ich mich mit der Straßenbahn auf zum Neustädter Bahnhof. Eine Fahrkarte wollte ich kaufen, doch den Automaten hatte eine ältere Dame in Beschlag genommen. Sie drückte wieder und wieder ihre Taste und warf ihre Münzen ein, der Automat spuckte ihr Geld wieder und wieder aus.
Ob ich ihr vielleicht behilflich sein könne. Ja, sehr gern, der Automat nähme nämlich ihr Geld nicht. Da ich genügend Münzen hatte, kaufte ich ihr einfach den Fahrschein von meinem Geld und steckte Ihre Münzen ein. Also das wäre ja so nett, na und sowas und überhaupt. Aber es ist ja auch gerade Weihnachten und da sind die Menschen sowieso viel netter zueinander. Und es wäre ja nun nicht so, dass sie auf dem letzten Loch pfeife, aber sie hat das Geld zu Hause extra abgezählt, dass es am Automaten schneller ginge.
Der Automat hatte schlicht keine Lust auf ihre Ein- und Zweicentmünzen, wie er das auch deutlich nach außen kenntlich auswies.

Am Bahnhof noch schnell zwei Schachteln Pralinen erstanden bemerkte ich eine Taube, die mit ihren kleinen Krallen auf dem polierten, von halbwegs durch Streusalz aufgeweichtem Schnee bedeckten Granitbordstein hin und her schlitterte und sich dann doch zum Fliegen entschied.

Zu dünn angezogen für die herrschenden Außentemperaturen kam ich halb in Kältestarre am Parkplatz meines Autos an. Doch da war kein Auto. Etwas verwirrt, es aber auf das ungebührliche Hämmernen meines Kopfes abwälzend ging ich einfach weiter. Dabei war ich der festen Überzeugung, das Auto nicht weiter hinten abgestellt zu haben.
Hatte ich auch nicht, weiter hinten war auch kein gelber Wagen. Wieder vor bis ganz zum Anfang und wieder zurück zum Ende der Straße. Kein Auto. Ein Anruf “Mensch, wie betrunken war ich, was ist passiert, wo habe ich das Auto zuletzt abgestellt?” Doch der Telefonjoker bestätigte meine anfängliche Sicherheit.
Zu diesem Zeitpunkt stellte ich mir das schlimmste vor; toll, ein geklautes Auto reiht sich jetzt noch ganz sinfonisch ein in meinen körperlichen Zustand, meine momentane Haltung gegenüber Welt und Gesellschaft und ein krönender Abschluss für dieses – mit Verlaub – Scheissjahr. Zurück zum Bahnhof. Mein Telefon zeigte, wie immer, wenn ich es wirklich brauche, und das kommt selten genug vor, aber das eine Mal im halben Jahr ist es eben genau so, eine blinkende Batterie. Also benutzte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Telekom-Telefonstele wobei mir fast das Ohr am eiskalten Hörer festfror. Den Polizeinotruf. “Hallo, mein Name ist Don Raspunicum und wie Sie sicherlich sehen können befinde ich mich am Bahnhof Neustadt in Dresden. Mein Auto ist nicht mehr dort, wo ich es gestern abgestellt habe. Entweder wurde es abgeschleppt, dann können Sie mir bestimmt sagen wohin, oder es wurde gestohlen, in diesem Fall möchte ich den Vorgang zur Anzeige bringen.” Das Kennzeichen durchgegeben. Schön, dass Beamte das deutsche Buchstabieralphabet beherrschen, ich tue es nicht. Zehn (gefühlte 20) Minuten die sinnlose Pausenmusik des Notrufs gehört; warum sind die Schleifen nicht wenigstens länger, es ist doch abzusehen, dass die meisten das für mehr als eine Runde ertragen müssen?
Ja, hallo, hören Sie? Das Auto wurde im Rahmen einer Eigentumssicherungsmaßnahme abgeschleppt, die Fensterscheibe der Beifahrertür war offen. Vielen Dank, einerseits erleichtert einem Diebstahl entgangen zu sein, andererseits schon etwas angefressen über diese Situation. Die Nummer des Abschleppunternehmens auf mein nun schon hektischer blinkendes Telefon gedrückt. Und tschüss.
Den Schlepper anrufen. Die gewählte Nummer ist nicht vergeben. Nochmal. Immernochnicht. Die Auskunft, weiterverbunden, mir den Weg beschreiben lassen, nur eine Viertelstunde Fußweg.
Mir war kalt, eiskalt, und nach der Viertelstunde Fußweg ließ sich mein Körper nur noch zu fast komatösen Reaktionen begleitet von reißendem Zittern animieren. Da schmerzte auch kurzzeitiges Rennen nur noch.
Der Schlepper wollte dann eine Ausweisung, machte mir das Tor auf und meinte, sie würden dann eine Rechnung schicken. Ach und, schöne Weihnachten.

Schönen Dank dafür, dass andere meinen, sie müssten für mich denken. Cabriofahrer lassen ihre Autos (im Sommer) auch offen. Wenn mir danach ist, meine Scheibe auf dreiviertel acht zu stellen … Oder zeige ich zu wenig Dankbarkeit gegenüber meinem fürsorgenden Staat?
Na mal sehen, was die Dienstleistung, die ich nicht in Auftrag gegeben habe, kosten soll und welche gesetzliche Grundlage den Staat davon abhält das zu zahlen, was er für mich für das Beste hält.

Posted: December 23rd, 2009
Categories: Auspiciousness, Experience, Life, People, Think, Wine and other mind quieters
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Being St. Nicholas

Das zweite Mal im Kindergarten als Heiliger Nikolaus im Bischofsgewand gewesen. Wieder in der Marienkäfergruppe. So viele staunende und lachende Kinder! Zu jedem Kind ein paar ganz persönliche Sätze gesagt. Einer ist noch ganz neu und war ganz schüchtern. Ein anderer Neuer wollte gar keine Kritik annehmen, hat mehrmals sehr bestimmt verneint was ich zu sagen wusste und sich dann umgedreht. Eine hatte von ihrer Oma ein Gedicht gelernt und alles vergessen, als sie vor mir stand. Dann aber doch wieder eingefallen. Ich vergesse auch oft was, hab ich ihr erzählt. Viele standen ganz dicht vor mir und haben mir mit zwei bis vier Fingern gezeigt wie alt sie schon sind. Manche wollen nicht mitsingen im Stuhlkreis, dabei gefallen dem Nikolaus die Lieder am besten. Heute auch mit Rythmusinstrumenten. Wenn der Nikolaus die Nichtsänger anguckt, können sie dann ganz schnell doch den Text. Einer hat mich immer angegrinst; entweder weiß er alles oder hat sich einfach nur gefreut. Cem kann schon viel besser Deutsch. Die Kindergärtnerinnen waren froh, auch mal nichts tun zu müssen. Die Krumme muss man als Bischof nach vorn offen halten sonst ist man Papst, hat der Pfarrer gesagt. Die Kinder haben mir die Krumme abgenommen und waren alle mal Papst. Weihnachtsdeko haben sie mir gebastelt. Kindergärten sind eine gute Erfindung, welche Eltern haben schon so viel Zeit für ihre Kinder den ganzen Tag und wann sieht man schon so viele Kinder auf einmal. Noch die neue Kinderkrippe angesehen und mit Martin Ball gespielt.
Jetzt ist mir auch weihnachtlich. Irgendwie.

P1026_07-12-09

Posted: December 4th, 2009
Categories: Auspiciousness, Experience, People, Work
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Sonnenanbetung, die

tritt meist auf in Verbindung mit Kopfkino und als unumgänglich eingeschätzter Hindernisse materieller Art

Posted: November 16th, 2009
Categories: Auspiciousness, Experience, People, Think
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So eine einfache PIN hatte ich noch nie.

Vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, seiner Bank immer mal wieder mitzuteilen die Karte wäre kaputt – solange bis man eine Nummer zugeteilt bekommt, die man sich nirgendwo aufschreiben muss.
Sie dürfen nun raten.

Posted: March 4th, 2009
Categories: Auspiciousness
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Don Raspunicum begegnet den Don Kosaken

Am Dienstag hört sich Don Raspunicum den Don-Kosaken-Chor Viktor Kuleschow an.
Am Sonntag hatte er seinen Schlüssel in der Wohnung gelassen, ließ sich Bachs Wohltemperiertes Klavier von Martin Stadtfeld aber trotzdem nicht entgehen und besorgte sich dafür Ausgehanzug sowie Schlafgelegenheit und zahlte dann am Montag morgen nur den Normalpreis für den Schlüsseldienst. (Tip: Bis zur Geschäftszeit warten, Preis am Telefon vereinbaren und das Lockpicking-Tool nicht in der Wohnung lagern.)
Alles in allem ein gelungener Wochenauftakt.

Posted: December 10th, 2008
Categories: Auspiciousness, Experience, Life, Music, People
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Lüfter tragbarer Computer

… blasen ja bekanntlich viel heiße Luft in die Gegend. Und das sehr gezielt.

Ein Feuerzeug in den Luftstrom zu legen ist dumm. Man erschrickt fast tödlich bei dem Knall.

Aber es ist ja nix passiert. Und wer kann schon behaupten, in seiner Wohnung hätte es eine Gasexplosion gegeben?

Posted: October 28th, 2008
Categories: Auspiciousness, Computers, Experience, Life
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;) Wochenendplanung bestätigt

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