Heute morgen habe ich meinen USB-Stick wiedergefunden. Das war eine große Überraschung, war das Ding doch seit vorletztem Sonntag spurlos verschwunden. Ich hab ihn wohl beim Aussteigen aus dem Auto aus der Hosentasche verloren. Dann hatte sich das gute Stück in einem Schneehaufen am Straßenrand versteckt. Davon wusste ich aber nichts.
Ärgerlich auch, dass alle meine E-Mails darauf gespeichert waren, weil ich den Stick mit der U3-Software als mobilen (und einzigen) Mailclient nutze. Natürlich gibt es ein Backup, aber das ist (wie immer) viel zu lange her.
Heute morgen war der ganze Schnee weggetaut und der Stick lag ganz brav neben der Fahrertür. Ein großes Glück war das schon. Nicht nur das Finden an sich, auch dass ich zufällig an genau der selben Stelle parkte, an der ich ihn verloren hatte.
War vollkommen nass, nochmal ordentlich gespült und ausgiebig gefönt. Alle Anschlüsse wieder hingebogen … Aber nix geht. Hat jemand Lust den Speicherchip auf eine baugleiche Platine zu löten? Oder sonst irgendwelche Ideen?
Fehler in der Firmware der neuen Augsburger Straßenbahnen zwingen die Stadtwerke vorerst zur Aufgabe.
Blockiert man die Lichtschranke der Türen länger als 50 Sekunden, lässt sich die Tür nur noch manuell (der Fahrer muss aufstehen und einen Schalter an der Tür drücken) schließen. Es soll auch vorgekommen sein, dass die Bahn nach dem Halten gar nicht mehr losfuhr.
Ich fahr ja eh öfter nach 19 Uhr. =)
Bei der für eine Straßenbahn etwas überzogenen Vorführung der neuen Wagen informierten die Stadtwerke mit einem Schild über die technischen Daten. Sicherlich hatte man da gerade kein Promille-Zeichen zur Hand.
Drumcomputer haben zur Zeit Konjunktur. Die derzeit wohl einzige Anwendung des vielversprechenden Ansatzes d-touch ist eine Beatbox, die durch kleine Symbole auf einer Matrix (echtes Real-Life zum Anfassen) gesteuert wird. Diese sogenannten Marker werden über eine Webcam eingelesen und an eine Software übergeben, die die zweidimensionale Position dann als Ton ausgibt. Die Autoren von d-touch haben eine nette Anleitung geschrieben, wie man das alles ganz einfach mit Papier und Schere umsetzt.
In Ermangelung eines Druckers (und wo ist eigentlich meine Schere?) habe ich aufs Papier verzichtet und die Drum-machine direkt am Rechner ausprobiert. Das aufwändigste war dabei die Ausrichtung der Webcam. Ein Stativ steht zwar nur ein paar Schritte entfernt, aber das zu holen hätte ich aufstehen müssen.
Die Matrix und die Marker als darüberliegende Ebenen habe ich in einem Bildbearbeitungsprogramm angezeigt und los gings. Feine Sache das, vielleicht baue ich das doch irgendwann noch aus Papier.
Ja ich weiß, das Mikrofon meiner Kamera ist ein Krampf.
Problembeschreibung: Auf einem Rechner ist Microsoft Office 2000 installiert. Eine PPSX-Datei soll geöffnet werden. Dazu wurde der Microsoft Office Powerpoint Viewer 2007 installiert. Der Powerpoint Viewer lässt sich einmal starten und zeigt die Datei an, ein erneutes Öffnen des Programms bzw. der PPSX-Datei ist nicht möglich. Im Taskplaner läuft kein Prozess des Programms.
Problemlösung: Im Programmverzeichnis des Powerpoit Viewers C:\Programme\Microsoft Office\Office12 einen Unterordner 1033 erstellen und die Datei PPVWINTL.DLL aus C:\Programme\Microsoft Office\Office12\1031 dorthin kopieren.
Hintergrund: Ist das Microsoft Office 2007 Compatibility Pack zusätzlich zu Office 2000 oder Office XP installiert, werden beim Öffnen oder Speichern von Office-2007-Dateien (z.B. DOCX oder PPSX) folgende Werte im Registryeintrag HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Common\LanguageResources von 1031 auf 1033 geändert:
Name | Typ | Wert
HelpLanguage | REG_DWORD | 0x00000409 (1033)
UILanguage | REG_DWORD | 0x00000409 (1033)
Danach startet der Powerpoint Viewer 2007 nicht mehr.
Das Ändern der Registryeinträge auf 1031 schafft keine Abhilfe, da beim nächsten Öffnen oder Speichern von Office-2007-Dateien der Wert wieder auf 1033 geändert würde.
Mit Service Pack 1 des Microsoft Office Powerpoint Viewer 2007 tritt das Probelm ebenfalls auf.
Das Problem tritt sowohl unter Windows XP Home als auch unter Windows XP Professional auf; Es ist anzunehmen, dass das Problem betriebssystemunabhängig auftritt.
Erwähnte ich schonmal, dass Windows Vista als Betriebssystem nicht annährend soviel taugt wie eine Bockwurst als Straßenbahnfahrer?
Seit einer geschlagenen Stunde installiere ich auf einem Rechner mit > 2 GHz 4 simple Anwendungen und ein Drahtlosnetzwerk mit Netzlaufwerken. Nicht nur, dass ich ständig warten muss und meine Eingaben immer wieder von aufploppenden Nachfragen “Wollen Sie? … Wirklich? … Jetzt? … Es ist aber gefährlich? … Trotzdem? … Echt?” unterbrochen werden; jetzt hängt sich auch noch der Explorer am laufenden Band auf.
Man soll ja niemals nie sagen, das “Betriebssystem” kommt mir trotzdem niemals auf einen eigenen Rechner.
Abgesehen von der Tatsache, dass große Multimediaketten zur Zeit mit irrwitzigen “Mich kann man kaufen und es gibt mich – im Sonderangebot. Ja, ich bin käuflich und zwar täglich rund um die Uhr. Kauf mich jetzt, bezahle später im Ratenangebot. Du bist das Opfer, ich bin Täter – Denn du kaufst mich, ich weiß, du kaufst mich …” Slogans auch ansonsten eher impotente Kundschaft umwerben und sie diese damit mit großer Wahrscheinlichkeit wohl in ihre ganz eigene Wirtschaftskrise treiben … Abgesehen von der Tatsache, dass die Verkaufsräume großer Multimediaketten eins der schrecklichsten Beispiele für den Moloch des Konsumkapitalismus sind, den gnadenlosen Moloch der irgendwann jeden verschlingt, der ohne Maß seine Persönlichkeit in die Ausscheidungen dessen legt …
Abgesehen davon, dass es mir gar nichts ausmacht, wenn sich die Seite gerade wie ein Meckerblog liest …
… Wissen Sie, wie schwer es ist, auf die Schnelle einen günstig-durchschnittlichen TFT-Bildschirm im 4:3-Format zu bekommen, wenn alle Kleinhändler schon geschlossen haben?
In der örtlichen Niederlassung der gelben Kette (“Wir sind die Guten”) entwickelte sich dieser kurze Dialog zwischen einem etwa vierzigjährigen Angestellten und mir.
“Entschuldigung bitte.” Ich stoppte ihn auf dem Weg zwischen Lager und Flachbildfersehgeräten, er zog an einem übergroßen, mit Kisten beladenen Rollwagen. Da er nichts sagte sprach ich einfach weiter. “Ich möchte einen TFT-Bildschirm im 4:3-Format kaufen.”
“Ach …” Dass er doch sprechen kann zeigte sich etwas später, zumindest hatte ich nun schonmal einen Laut aus der Richtung seines Gesichts gehört.
“Genau. Und größer als 19” soll das Gerät nicht sein.” Besonders gefiel mir, dass er kleiner ist als ich. Das passiert mir nicht oft.
“4:3 gibts doch gar nicht mehr.” Dabei verzog er seinen Mund, aus dem gerade ein halbwegs vollständiger Satz entkommen war, zu einem Grinsen.
Etwas erstaunt entgegnete ich, dass ich vollkommen überzeugt bin, dass Flachbildschirme mit VGA-EIngang im Format 4:3 in diesen Tagen noch produziert werden. Aus dem einfachen aber plausiblen Grund, dass die Nachfrage dafür besteht.
“Bei uns gibts nur noch Breitbild.” Der Ring an seinem linken Ohr funkelte.
“Das fällt mir schwer zu glauben. Meinen Sie das ernst?”
“Also ich kenn mich sowieso nur hier in der Fernsehabteilung aus.”
Ich kaufte mein Wunschgerät dann bei der 10 Kilometer entfernt angesiedelten roten Konkurrenz (“Dit koof ick euch ab”).