Augsburg ist nach München die zweite schneereichste Großstadt und die durchschnittliche Luftttemperatur im April beträgt 7,7°C.
www.augsburg.de/fileadmin/www/dat/01au/statistik/Jahrbuch/2009_Gesamt/Jahrbuch2009_Gesamtausgabe.pdf
Augsburg ist nach München die zweite schneereichste Großstadt und die durchschnittliche Luftttemperatur im April beträgt 7,7°C.
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Heute das erste Mal TGV gefahren. Viel durchdachtere und angenehmere Innenausstattung als der ICE. Schneller auch. Schickere Schaffneruniformen. Entspannteres Parsonal.
Die deutschen Zugbegleiter haben Pins mit deutsch-französischern Freundschaftsflaggen am Revers. In der deutschen Absage “ich und mein fränzisisches Team”, in der französischen “wir und unser deutsches Team”, in der englischen gar kein Teamgeist.
Zur Messe in Karlruhe gewesen. Eine Bekanntschaft aus letztem Jahr wiedergetroffen (eher sie mich). Die Klette hat mich mehrmals von oben bis unten gemustert. “Knäckebrot” sagte A. Nicht meine Zielgruppe sage ich. Überhaupt nicht (weder noch). Gut, dass ich in Begleitung war. Mann ej, manche merken es echt nicht.
Hier noch ein Nachtgebet:
Lieber Gott, nachdem du im letzten Jahr meinen Lieblingsmusiker Michael Jackson, meinen Lieblingsschauspieler Patrick Swayze, und meine Lieblingsschauspielerin Farrah Fawcett zu dir geholt hast, teile ich dir mit, dass mein Lieblingspolitiker Guido Westerwelle ist.
Ruhiger, athmosphärischer Soundtrack und minimalistische Grafik. Es lohnt sich, die Kündigung zu riskieren.
www.molleindustria.org/everydaythesamedream/everydaythesamedream.html
Das zweite Mal im Kindergarten als Heiliger Nikolaus im Bischofsgewand gewesen. Wieder in der Marienkäfergruppe. So viele staunende und lachende Kinder! Zu jedem Kind ein paar ganz persönliche Sätze gesagt. Einer ist noch ganz neu und war ganz schüchtern. Ein anderer Neuer wollte gar keine Kritik annehmen, hat mehrmals sehr bestimmt verneint was ich zu sagen wusste und sich dann umgedreht. Eine hatte von ihrer Oma ein Gedicht gelernt und alles vergessen, als sie vor mir stand. Dann aber doch wieder eingefallen. Ich vergesse auch oft was, hab ich ihr erzählt. Viele standen ganz dicht vor mir und haben mir mit zwei bis vier Fingern gezeigt wie alt sie schon sind. Manche wollen nicht mitsingen im Stuhlkreis, dabei gefallen dem Nikolaus die Lieder am besten. Heute auch mit Rythmusinstrumenten. Wenn der Nikolaus die Nichtsänger anguckt, können sie dann ganz schnell doch den Text. Einer hat mich immer angegrinst; entweder weiß er alles oder hat sich einfach nur gefreut. Cem kann schon viel besser Deutsch. Die Kindergärtnerinnen waren froh, auch mal nichts tun zu müssen. Die Krumme muss man als Bischof nach vorn offen halten sonst ist man Papst, hat der Pfarrer gesagt. Die Kinder haben mir die Krumme abgenommen und waren alle mal Papst. Weihnachtsdeko haben sie mir gebastelt. Kindergärten sind eine gute Erfindung, welche Eltern haben schon so viel Zeit für ihre Kinder den ganzen Tag und wann sieht man schon so viele Kinder auf einmal. Noch die neue Kinderkrippe angesehen und mit Martin Ball gespielt.
Jetzt ist mir auch weihnachtlich. Irgendwie.
In gewisser Art und Weise ehrt es mich ja, dass man mich aus dem Urlaub zurückholt um bei der Problemlösung zu helfen.
Rief mal einer an; er sei vom Eichamt und käme bald vorbei um die Füllmengen der Produkte experimentell zu verifizieren. Laut Eichgtesez sei das erlaubt und das Los hätte entschieden.
Man sagte ihm, wir verkaufen unsere Erzeugnisse nicht auf dem freien Markt, die Füllmengen sind mit den Auftraggebern festgelegt und das Unternehmen wird von anderen staatlichen Stellen schon überwacht; welches Produkt er denn prüfen wolle.
Na “****** 2ml” hätte er letztens gesehen, als er die Laborwaagen eichte.
Das ist eins der Produkte, die dem Auftraggeber gehören, da müsse er sich direkt an diesen wenden.
Na dann eben ein anderes.
Aber wir verkaufen die Produkte nicht in unserem Namen.
Das hat man ihm noch in einem weiteren Telefonat und 2 Briefen mitgeteilt. Trotzdem war er dann da; unvorbereitet, uneinsichtig, unter Androhung einer Strafe von 2 KEUR, krümelkackend.
Ob er die zerstörende Prüfung wirklich durchführen wolle, ob er mit der Rechtsabteilung des Auftraggebers gesprochen hätte.
Nein, aber er habe schließlich eine geeichte Waage im Kofferraum, die holt er gleich und dann gehts los.
Wie er die Waage nach dem Transport requalifiziere und in welcher Umgebung er dann wiege.
Da gibt es kein Standardvorgehen, das geschehe nach Bedarf und Gusto.
Rausgeworfen, seine Überprüfungsgebühr nicht bezahlt, ein Telefonat mit dem Juristen wird es wohl auch geben.
Willkommen in Deutschland, wo der Eichmann noch denkt er könne sich alles leisten.