Bumm-Tschak
Drumcomputer haben zur Zeit Konjunktur.
Die derzeit wohl einzige Anwendung des vielversprechenden Ansatzes d-touch ist eine Beatbox, die durch kleine Symbole auf einer Matrix (echtes Real-Life zum Anfassen) gesteuert wird. Diese sogenannten Marker werden über eine Webcam eingelesen und an eine Software übergeben, die die zweidimensionale Position dann als Ton ausgibt. Die Autoren von d-touch haben eine nette Anleitung geschrieben, wie man das alles ganz einfach mit Papier und Schere umsetzt.
In Ermangelung eines Druckers (und wo ist eigentlich meine Schere?) habe ich aufs Papier verzichtet und die Drum-machine direkt am Rechner ausprobiert. Das aufwändigste war dabei die Ausrichtung der Webcam. Ein Stativ steht zwar nur ein paar Schritte entfernt, aber das zu holen hätte ich aufstehen müssen.
Die Matrix und die Marker als darüberliegende Ebenen habe ich in einem Bildbearbeitungsprogramm angezeigt und los gings. Feine Sache das, vielleicht baue ich das doch irgendwann noch aus Papier.
Ja ich weiß, das Mikrofon meiner Kamera ist ein Krampf.

Es gab einen Kommenar auf der Youtube-Seite.
Ähnliches: http://www.beatblocks.com http://backin.de/gumball http://www.beatbearing.co.uk
Knaller: http://www.reactable.com