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News for 2005

The day should be white, shouldn’it it?

Posted: December 30th, 2005
Categories: Experience
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Atomstromfreies Internet

Interessante Informationen finden sich da auf www.atomstromfreies-internet.de. Und witzige E-Mail-Adressen kann man sich auch gleich registrieren.
Im Prinzip liegen mir die Umweltaktivisten ja mehr als die Tierfresser, aber warum heißt es unter “Atomstromfrei Label” wie folgt?

Werden Ihre Wohnung oder Ihre Geschäftsräume von Greenpeace energy versorgt, können Sie das Label an Ihre Emails anhängen.

Bei besagtem “Label” handelt es sich um eine kleine Grafik. Ich würde solche Praktiken als dem Grundgedanken der E-Mail zuwiderlaufende Trafficverschwendung bezeichnen. Oder als indireke Stromverschwendung.

Posted: December 19th, 2005
Categories: Mesh
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Herzlichen Glückwunsch

Am Morgen deines fünfunddreißigsten Geburtstages wachst du in einem gekachelten Keller des Leichenschauhauses auf und liegst in einem Bett aus hartem, kalten chirurgischem Stahl. Nachdem du aufgestanden bist stellst du fest, dass du gestorben bist. Aber du bist nicht tot.

Posted: December 17th, 2005
Categories: Think
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des Nachts

Deine warme Hand haltend fliegen
durch die große, weite Welt
Ein Sonnenblumenfeld
und der anhaltende Wunsch
dort nur mit dir allein zu liegen

Auf der Reise in unsre Seelen
mit der Achterbahn fahren
In den unfassbaren Bahnen
unserer Köpfe
uns gegenseitig quälen

Wagen mit dir hinabzusteigen
Oder allein zu schweben
Sie alle aufgeben,
diese bunten Illusionen,
- in einem grüngraublauen Schweigen

Posted: December 12th, 2005
Categories: Think
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Frauenkirche

Posted: December 12th, 2005
Categories: Photo & grafics
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X Tage Weihnachtsmarkt um die Ecke

Jeden Morgen den abscheulichen Geruch von Bratwurstgrillrauch in der Nase und mehrmalige Lautsprecherdurchsagen auf untersem Niveau.
Wenigstens müssen wir dieses Jahr doch keinen Jäger holen lassen.

UPDATE

Um mal polemisch zu werden: Welchen Sinn haben denn Weihnachtsmärkte überhaupt? Gibt es da noch was hinter Kommerz und Ramsch?
Wir, das heißt mein Mitbewohner und ich, haben es uns letzte Woche angetan und uns um die Ecke gewagt. Das Bild was sich uns bot war erschreckend und entbehrte jeder Eigenschaft einer zivilisierten Gesellschaft. Der Kommerz war überall gegenwärtig und äußerte sich nicht nur in mit leuchtendgelben Preisschildern beklebten Räuchermannköpfen aus dem Land des Jangtse.
Vom Glühweingenuss leicht desorientiert dreinschauende Besucher mapften schmatzend fettige Bratwürste. Der Rest wälzte sich zwischen mit blinkenden Positionslichtern gegen Flugzeugkollisionen gesicherten Holzhütten vom einen Ende des Platzes zum nächsten. Überall widerlicher Dampf aus allen Töpfen und Pfannen – kein Königreich für feine Nasen. Das Kaufangebot neben Thüringer Bratwürsten, Bockwurst und Glühwein – wahlweise mit oder ohne Schuß – blieb beschränkt auf die wenig abwechslungsreiche Produktpalette aus Fernost: Billigkopien westlicher Qualitätsmarken in Holz und Textil.
Das einzig anheimelnde in dieser sich uns bietenden Szene war der Glockenklang von Sankt Marien. Leider übertönt von mittelmäßig aufgenommener, schlecht abgespielter, zu oft gehörter Standardweihnachtsmusik, die nicht nur aus den Lautsprechern des unermüdlich drehenden Fünfmeter-Kinderkarussells dröhnte. Nein, besinnlich konnten wir inmitten dieses Tumultes in klirrender Kälte nicht werden.
Hier folgend einige exklusive Ton- und Bildbelege zu Ihrer Unterhaltung.

raspunicum – weihnachtsmarkt 2005 (mp3, 944 KB)
qualm (swf, 579 KB)

     
   

Posted: November 30th, 2005
Categories: People
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(aus) die sehnsucht singt:

ich bin dir wie ein vorbereiten
und lächle leise, wenn du irrst;
ich weiß, daß du aus einsamkeiten
dem großen glück entgegenschreiten
und meine hände finden wirst.

Posted: November 22nd, 2005
Categories: Literature
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